Weimar

So, heute kommt der letzte Beitrag zu unserem Kurzurlaub. Über die Kulturstadt Weimar muss ich eigentlich nicht viel schreiben. Weimar ist für die Epoche der Weimarer Klassik bekannt, einer humanistisch-kulturellen Bewegung. Mit dem Goethe- und Schiller-Denkmal vor dem Deutschen Nationaltheater wird an die beiden Dichter erinnert, die in der Stadt lebten.

Wie ihr seht, hatten wir eine abwechslungsreiche und interessante Woche im Osten und Norden Deutschlands. Der nächste Kurzurlaub wird dann wieder nach Italien gehen 😀

Rügen II

Am nächsten Tag ging es in den Norden Rügens. Wir parkten das Auto in Putgarten und gingen von hier zu Fuß weiter. Tief eingebettet in einer Uferschlucht nahe dem Kap Arkona liegen die reetgedeckten Häuser des alten Fischerdörfchens Vitt. Heute gibt es noch eine Fischerfamilie in Vitt, die sowohl fischt, als auch den fangfrischen Fisch im Hafen räuchert und anbietet.

Weiter ging es auf dem Hochuferweg zum Kap Arkona. Drei Türme auf einem Fleck – das ist einzigartig an der deutschen Ostseeküste. Seit Dezember 2012 ist die Königstreppe nach starken Kliffabbrüchen gesperrt. Damals kam ein zehnjähriges Mädchen beim Abbruch der Steilküste am Kap Arkona ums Leben.

In Dranske – mit leider diesigem Blick nach Hiddensee – fand Udo vier Hühnergötter für uns. Als Hühnergott wird ein Stein mit einem natürlich entstandenen, durchgehenden Loch bezeichnet. Sie gelten als Glückssteine und sollen Unheil vertreiben oder auch die Legefreudigkeit von Hennen steigern. Daher erhielten sie auch ihren Namen, da die Steine den Hühnern in den Stall gelegt wurden.

Am Nachmittag holten wir uns am Hafen in Sassnitz Fisch fürs Abendessen. Hans konnte nicht widerstehen und musste vor Ort gleich 3 Fischsemmeln probieren!

Rügen I

Nachdem uns Freunde nun schon mehrfach nach Rügen eingeladen hatten, konnten wir dieses Jahr nicht mehr “Nein” sagen. Ihr Ferienhaus liegt in der Dünenresidenz in Glowe und ist nur 100 m von der Ostsee entfernt. Wir wurden zwei Tage lang herzlichst umsorgt!

Am ersten Tag entführten uns Katja und Udo in den Süden Rügens. Wir starteten bei bedecktem Himmel mit dem Koloss von Prora. Die NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude (KdF) baute zwischen 1936 und 1939 das KdF-Seebad Rügen, eine 4,7 km lange Gebäudezeile, bestehend aus acht Blöcken. Nach dem Krieg wurde die Anlage militärisch genutzt und verfiel dann. Seit 2004 wird sie zu Wohn- und Hotelanlagen umgestaltet.

Weiter ging es nach Binz, dem größten Seebad auf der Insel Rügen, bekannt für seine prächtige Bäderarchitektur. Anschließend – und endlich wieder mit Sonne – besuchten wir noch Sellin mit seiner schönen Seebrücke.

In Karls Erdbeer-Erlebnisdorf   haben wir uns auf dem Rückweg noch mit Erdbeer-Produkten eingedeckt. Hier gibt es nicht nur Erdbeer-Marmelade, sondern auch Erdbeer-Limes, -Gin, -Kümmel, -Bier, -Essig, -Senf, -Schokolade, -Seife uvm. Außerdem sind aktuell 55.269 Kaffeekannen in den Karls Erlebnisdörfern zu bestaunen. Die Zahl der Sammlerstücke hat sich seit dem Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde im Jahr 2012 mehr als verdoppelt.

Zurück in Glowe holten wir im Fischladen noch was fürs Abendessen und beendeten den Tag mit Lehment Rostocker Doppelkümmel. Was will man mehr 🙂

Erfurt

Am Ostersonntag sind wir nach Rügen aufgebrochen. Da Deutschlands größte Insel gut 900 km entfernt liegt, haben wir auf der Hin- und Rückfahrt jeweils einen Zwischenstopp im Osten eingelegt: in Erfurt und Weimar.

Wir wohnten in Erfurt an der Krämerbrücke, dem Touristen-Hotspot schlechthin und eigentlich immer überfüllt. Wenn man direkt dort wohnt, kann man aber morgens schon mal einen Spaziergang über die menschenleere Brücke machen. Auf der Brücke über der Gera befinden sich mittelalterliche Häuser und hübsche Läden. So eine bewohnte Brücke gibt es europaweit sonst nur noch in Florenz.

Im Erfurter Dom, der auf das 8. Jahrhundert zurückgeht, wurde der theologische Urheber der Reformation, Martin Luther, zum Priester geweiht. Neben dem Dom befindet sich die gotische Severikirche. Im Augustinerkloster lebte Martin Luther als Mönch.

Fazit: Erfurt ist sehenswert! Morgen geht es weiter mit Rügen …

Geburtstag an der Mosel

Meinen runden Geburtstag habe ich in einem wunderschönen Funkloch in der Moselregion gefeiert. Dadurch war ich zwar telefonisch nicht erreichbar, habe die Tage aber trotzdem sehr genossen!

Ich hab mich riesig gefreut, dass sich so viele Freunde nicht durch die lange Anfahrt abschrecken ließen und mich ins neue Lebensjahrzehnt begleitet haben 🙂 Danke nochmal an alle, die dabei waren und die, die an mich gedacht haben und versucht haben, mich zu erreichen!

Bodensee

Bei unseren Ausflügen an den Bodensee  hat es uns bisher immer nach Meersburg gezogen. Am Wochenende waren wir nun zum ersten Mal in Langenargen und haben dort die Umgebung erkundet. Auch eine schöne Ecke 😉