Hochkrimml

Gestern haben wir eine “Dienstfahrt” nach Hochkrimml gemacht. Wir wollten uns die Ferienwohnung von Freunden mal anschaun und ein paar Fotos für die dazu gehörige neue Website schießen. War ein toller Tag!

Chiemgau

Obwohl wir im Moment wenig Zeit haben – Hans kümmert sich um Ausgabe 37 des SCALE Magazins (und natürlich um MegaZine3) und ich hab den Auftrag für eine neue Website – mussten wir einfach das schöne Wetter für einen Ausflug ins Chiemgau nutzen. Nach dem Motto “Urlaub zuhause”.

Kloster Seeon

Die Seeterrasse von Kloster Seeon hat seit 20. Mai 2020 wieder geöffnet. Ein schönes Plätzchen zum Einkehren.

Vorher sollte man in der kleinen Kirche St. Walburgis vorbei schaun! Sie diente ursprünglich dem hier vom 11. bis 13. Jh. angesiedelten Benediktinerkonvent. Nach der Säkularisation ging die Kirche in den Besitz der russischen Adelsfamilie von Leuchtenberg über und diente als Begräbnisstätte mit dem charakteristischen russisch-orthodoxen Ritus. Die an der Friedhofsmauer angebrachte Grabplatte mit der Aufschrift “Anastasia” weist auf die beigesetzte Urne der sehr umstrittenen, angeblichen Tochter des letzten Zaren hin.

Für uns ist Kloster Seeon immer wieder ein Ort, um die Seele baumeln zu lassen.

Riemer See

Nach den vielen Wochen, die wir immer nur in unserem Viertel spazieren gegangen sind, treibt es uns ziemlich raus 🙂 Gestern aber nur für einen Abendspaziergang mit Froschkonzert an den Riemer See  …

Paterzeller Eibenpfad

Kaum wurde aus der Ausgangs- eine Kontaktbeschränkung, schon haben wir das Auto raus geholt und sind über Land gefahren. Unser Ziel: Der Paterzeller Eibenpfad im Pfaffenwinkel. Hier stehen so viele alte Eiben wie nirgendwo sonst in Deutschland. So schön, mal wieder nicht nur “um den Block” zu laufen 🙂

Simssee

Ich war jetzt 4 Wochen mit einer hartnäckigen Erkältung zuhause. Inzwischen geht es mir wieder gut und bei dem schönen Wetter gestern musste ich einfach mal raus. Unsere Wahl fiel auf den kleinen Simssee im Chiemgau. Wer Rummel sucht ist hier fehl am Platz. Genau das Richtige in diesen Zeiten. Nach einem einsamen Spaziergang gönnten wir uns im schwach besuchten Seewirt noch einen Sundowner.

Ihr Lieben, wir dachten ja anfangs auch an Panikmache, aber eine befreundete Ärztin und eine gute Freundin in Italien haben uns bekehrt. Wir bleiben daheim und reduzieren unsere sozialen Kontakte auf das Notwendigste. Kommt gut durch diese Zeit und bleibt gesund!

Montgolfiade 2020

Eigentlich sollte die 20. Tegernseer Tal Montgolfiade schon am 1. Februar 2020 beginnen. Aber erst heute war das Wetter geeignet, um die Ballons starten zu lassen. Wir sind etwas zu spät nach Bad Wiessee gefahren. Die Starts haben wir deshalb nicht mehr gesehen, aber immerhin noch 20 Ballons in der Luft. Und wir haben bei traumhaftem Wetter ausgiebig Sonne getankt. So ein klitzekleines Wintergefühlchen kam tatsächlich auch noch auf 😉

Wildpark Poing

Heute waren wir auf der Jagd … mit zwei Kameras 😉 Nach 2 Jahren haben wir dem Wildpark Poing mal wieder einen Besuch abgestattet. Die Waschbären haben leider geschlafen, dafür waren die Nutrias gut drauf.

Perschtenbund Soj

“Zeit vergeht, Brauchtum besteht.” Gestern feierte der Perschtenbund Soj sein 65-jähriges Bestehen mit einem großen Fest auf dem Marktplatz in Kirchseeon.

Mit dabei waren u.a. auch die AmperPerchten aus Fürstenfeldbruck. Sie unterscheiden sich zwar im Aussehen sehr von den Kirchseeoner Perchten, aber in einem sind sich die Vereine einig: Die Perchten sind Glücksbringer und keine Dämonen, die den Menschen Angst bereiten wollen.

Kloana staada Woidmarkt

4. Advent und kein Schnee in Sicht. Aber wir haben uns vom Wetter nicht abhalten lassen und sind in den Ebersberger Forst gefahren. Beim Forsthaus Hubertus gibt es jedes Jahr den “Kloana staadn Woidmarkt” – für unsere Nordlichter: “Kleiner stiller Waldmarkt” 🙂

Und heute tanzten dort die Kirchseeoner Perchten mit ihren tollen Masken.  In verschiedenen Veröffentlichungen werden die Ursprünge des Brauchtums auf die Kelten oder sogar bis in die Steinzeit zurück geführt. Perchten sind trotz des oft schaurigen Aussehens Glücks- und Segensbringer. Schön war’s!

Kloster Reutberg

Freunde haben uns auf die Idee gebracht, dass wir mal wieder beim Kloster Reutberg vorbei schaun könnten. Gesagt, getan. Trotz traumhaften Wetters haben wir sogar im Biergarten noch einen Platz in der “ersten Reihe” bekommen. Ein Verdauungsspaziergang am Kirchsee hat den Nachmittag abgerundet. Könnt’s uns schlechter gehen 😀

Valleyer Kulturtage

Alle zwei Jahre finden die Valleyer Kulturtage statt. Nachdem der Weltautor Michael Ende einige Jahre in Valley gelebt hat, widmet sich ein Teil des Programms dem Autor und seinem Leben in Valley.

Wir waren heute bei der Dachstuhlführung dabei. Sixtus Lampl öffnete anlässlich der Kulturtage „seinen“ Speicher – tatsächlich der größte Speicher eines historischen Gebäudes im ganzen Landkreis – und Bernhard Wolf las aus der “Unendlichen Geschichte” Passagen, in denen der Speicher lebendig wird.

Michael Ende bestätigte einst Inge Lampl persönlich, dass der imposante Speicher des Alten Schloss ihn zu den Dachstuhlszenen in der “Unendlichen Geschichte” inspiriert habe.

Glonner Runde

Bei diesem Traumwetter haben wir heute mal wieder die Glonner Runde gedreht: Schloss Zinneberg – Herrmannsdorf – Westendorf – Schuhsee – Zinneberg. Und endlich haben wir uns auch mal die Zeit genommen, um im Klostercafé von Schloss Zinneberg einzukehren. Da ist es richtig schön und für uns eine wunderbare Alternative zur Wiesn 😀

Venezia II

Am zweiten Tag sind wir nicht so früh aufgestanden. Weil wir fast neben der Traghetto-Anlegestelle Ca’ d’Oro wohnten, mussten wir aber nur mit der Gondel über den Canale Grande übersetzen und haben es trotzdem noch rechtzeitig auf den Rialto Fischmarkt geschafft.

Unser 3-Tages-Ticket fürs Vaparetto haben wir voll ausgenutzt. Wir fuhren erst auf die Isola San Giorgio Maggiore, um uns eine Ausstellung anlässlich der Venice Glass Week anzusehen, dann nach Giudecca auf einen Aperol Sprizz und schließlich nach Burano.

Zum Abendessen folgten wir einer Empfehlung unserer Gastgeberin Mimma. In der Trattoria da Bepi haben wir gleich ums Eck gut und günstig gegessen.

Venezia I

Durch unseren Kurzbesuch in Verona waren wir gut auf Venedig vorbereitet. Allerdings kann man in Venedig den Menschenmassen sehr gut aus dem Weg gehen. Abseits der Touristenmassen beendeten wir den ersten Tag mit einem tollen Abendessen in der Osteria alla Frasca und torkelten anschließend durch einsame Gassen nach Hause.

Früh aufstehen lohnt sich! Zum Sonnenaufgang hatten wir den Markusplatz (fast) für uns alleine und beim Besuch der Dachterrasse des Fondaco dei Tedeschi mit Blick auf die Rialtobrücke und den Canale Grande hielt sich der Andrang auch in Grenzen.

Lago di Garda

Bei unserer Fahrt an den Gardasee mussten wir erst mal bei 0 °C durch Schneetreiben. Uns kam sogar ein Schneepflug entgegen. Auch in Lazise war es bei der Ankunft noch nicht wirklich sommerlich. Aber das hat sich schnell geändert und wir hatten doch noch drei schöne Sommertage. Bei einem Ausflug nach Verona konnten wir uns dann schon mal auf unser nächstes Ziel einstimmen: Venedig. Wir waren in beiden Städten definitiv nicht alleine 😀

Feuerwerk

Weil das Wetter gepasst hat, sind wir gestern Abend spontan an den Tegernsee gefahren. Im Ort Tegernsee war Seefest. Da wir große Menschenansammlungen nicht so toll finden, haben wir uns aber ganz entspannt das Brillantfeuerwerk von Bad Wiessee aus angesehen. Hat was …

Comer See III

An unserem letzten Tag besuchten wir die Villa del Balbianello bei Lenno. Sie diente als Filmkulisse für George Lucas Star Wars Episode 2 und für verschiedene James Bond Filme. Wir waren früh dran und hatten den traumhaften Garten (fast) für uns alleine. Für den Rückweg zum Parkplatz gönnten wir uns den Bootshuttle und konnten so die Villa nochmal vom See aus sehen. Wunderschön!

Für den letzten Abend hatten wir uns ein besonders schönes Restaurant ausgesucht: Die Locanda La Trilindana direkt am See und von unserem Hotel nur wenige Minuten Fußweg entfernt. Der perfekte Abschluss für einen perfekten Urlaub 🙂

Comer See II

Unser bisher einziger Urlaub am Comer See war 1988 (!). Den damaligen Ausflug  nach Bellagio und Varenna hatten wir in schlechter Erinnerung … zu viele Touristen und in den Restaurants konnte man mittags nur Menü essen. Gar nicht unser Ding! Trotzdem haben wir uns wieder hin gewagt und wurden angenehm überrascht. Klar, wir waren nicht alleine, aber der Touristenstrom hielt sich in Grenzen und mittags konnte man auch einfach mal Bruschetta essen. Die beiden Orte sind wirklich schön und einen Besuch wert.

Nach all der Schlemmerei der letzten Tage gab es abends nur Pizza & Pasta im Le Tout Paris. Das totale Kontrastprogramm! Der Fernseher läuft, von der Straße kommt Autolärm, aber wir wurden freundlich empfangen und versorgt. Und Hans konnte sein Französisch auffrischen, denn die Frau des Chefs kommt tatsächlich aus Paris 🙂 Wir hatten jedenfalls unseren Spaß!

Comer See I

Der Comer See empfing uns mit Wolken. Wir hatten uns ein kleines Hotel direkt am See ausgesucht – das Taverna Bleu in Sala Comacina. Die Lage ist bombastisch, die Zimmer klein, aber einigermaßen ok. Ein weiterer Pluspunkt ist der große Parkplatz. Wir hatten das Glück, dass wir trotz “seitlichem Seeblick” aus Zimmer und Bad voll auf den See schauen konnten.

Nach dem Auspacken machten wir noch einen Spaziergang am See entlang und fanden einen verwunschenen Weg, dem wir bis Ossuccio folgten. Auf  dem Rückweg sind wir – natürlich ohne Schirm – in einen heftigen Regenschauer gekommen. Aber bis zum Abendessen im Hotel waren wir wieder trocken. Das Restaurant im Hotel können wir nicht empfehlen. Für die Qualität viel zu teuer.