Premiere Mittwochsmusik

Gestern war Premiere der Mittwochsmusik im Farmer’s Club auf Gut Sonnenhausen. Der Farmer’s Club befindet sich im neuen Stall des historischen Bauernhauses von 1800. Das Gebäude wurde nach dem Brand im August 2016 komplett renoviert und wieder aufgebaut. Wo früher der alte Stall war, ist jetzt ein wunderschöner großer Raum mit Bar und zwei großen Toren aus Glas.

Gleich daneben ist die Feuerküche: Hier wird wie Anno dazumal gekocht, gebraten, gesiedet und geräuchert. Es gibt zwei Feuerstellen: das offene Feuer mit großem eisernen Rauchfang und den “Wamsler” mit Feuereinschub, einem Backofen und eiserner Kochplatte über dem Feuer. Die Speisekarte ist klein, aber fein – alles in BIO-Qualität.

Und die Musik von Heinz Dauhrer, Martin Seck und Stefanie Boltz war auch wunderbar. Wir sind begeistert und kommen auf jeden Fall wieder! Nächster Termin: Mittwoch, 12.06.2019, bei schönem Wetter im Freien!

Antwerp Deadheadz II

Genau vor 10 Jahren gründeten Steffo Pisteffo und Kristof “K-Man” Wynants aus Belgien die Antwerp Deadheadz und touren seitdem mit unterschiedlichen Begleitmusikern durch ganz Europa. Bei der diesjährigen Jubiläumstour durfte die Schrottgalerie natürlich auf gar keinen Fall fehlen. Leider fehlte dann aber der angekündigte Seppe Van Tilborg. Es wurde trotzdem ein netter Abend, wobei uns persönlich der unverstärkte, akkustische Teil deutlich besser gefallen hat.

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Waldbaden

Seit 2012 existiert an japanischen Universitäten ein eigener Forschungszweig: Die “Forest Medicine” bzw. “Waldmedizin”. “Shinrinyoku”, zu Deutsch “Waldbaden”, ist in Japan zu einer anerkannten Stress-Management-Methode avanciert und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert. Vor allem Großstadtmenschen wird der Aufenthalt im Wald regelrecht “verordnet”. Dabei ist es nicht notwendig, sich beim Aufenthalt im Wald körperlich sehr anzustrengen. Bereits ein gemütlicher Spaziergang im Wald wird bei den Japanern als “Shinrinyoku” bezeichnet.

Gestern hab ich es mit Annette ausprobiert und bin jetzt dank Baumkuscheln noch tiefenentspannter. 😀 😀

Glitzerbeisl

Was für ein schöner, schräger Abend! Am 4. Mai 2019 landete das Raumschiff  Glitzerbeisl  in der SchrottgalerieManuel Kuthan, Heinz Dauhrer und Ray Cipolla sangen und musizierten mit Zither, Trompete und Drums Geschichten vom Wilderer, Wiener Gaunern und treulosen Seemännern.

Der Münchner Manuel Kuthan wuchs in einer österreichisch, bayrisch, böhmischen Familie auf und sog den Dialekt-Kauderwelsch aus Vorarlberg, Wien und Bayern in sich auf. So wurde er zu einer Art Sprachchamäleon und wusste lange nicht, welchen Dialekt er sprechen soll. Bis er diesen Dialekt-Kauderwelsch zu seinem Markenzeichen machte.

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Blue Tuxedo

Am 1. Mai 2019 haben wir mal wieder einen Versuch mit dem Feierabend im Theater gemacht. Die Band Blue Tuxedo war echt gut, aber die Geräuschkulisse im Theatercafé stört uns einfach gewaltig.

Aber da Annette Grund zu feiern hatte – sie startet in zwei Wochen mit einem neuen Job – hat sie Gin Tonic ausgegeben. Und mit etwas Alkohol sieht man dann doch Vieles entspannter 🙂

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Weimar

So, heute kommt der letzte Beitrag zu unserem Kurzurlaub. Über die Kulturstadt Weimar muss ich eigentlich nicht viel schreiben. Weimar ist für die Epoche der Weimarer Klassik bekannt, einer humanistisch-kulturellen Bewegung. Mit dem Goethe- und Schiller-Denkmal vor dem Deutschen Nationaltheater wird an die beiden Dichter erinnert, die in der Stadt lebten.

Wie ihr seht, hatten wir eine abwechslungsreiche und interessante Woche im Osten und Norden Deutschlands. Der nächste Kurzurlaub wird dann wieder nach Italien gehen 😀

Rügen II

Am nächsten Tag ging es in den Norden Rügens. Wir parkten das Auto in Putgarten und gingen von hier zu Fuß weiter. Tief eingebettet in einer Uferschlucht nahe dem Kap Arkona liegen die reetgedeckten Häuser des alten Fischerdörfchens Vitt. Heute gibt es noch eine Fischerfamilie in Vitt, die sowohl fischt, als auch den fangfrischen Fisch im Hafen räuchert und anbietet.

Weiter ging es auf dem Hochuferweg zum Kap Arkona. Drei Türme auf einem Fleck – das ist einzigartig an der deutschen Ostseeküste. Seit Dezember 2012 ist die Königstreppe nach starken Kliffabbrüchen gesperrt. Damals kam ein zehnjähriges Mädchen beim Abbruch der Steilküste am Kap Arkona ums Leben.

In Dranske – mit leider diesigem Blick nach Hiddensee – fand Udo vier Hühnergötter für uns. Als Hühnergott wird ein Stein mit einem natürlich entstandenen, durchgehenden Loch bezeichnet. Sie gelten als Glückssteine und sollen Unheil vertreiben oder auch die Legefreudigkeit von Hennen steigern. Daher erhielten sie auch ihren Namen, da die Steine den Hühnern in den Stall gelegt wurden.

Am Nachmittag holten wir uns am Hafen in Sassnitz Fisch fürs Abendessen. Hans konnte nicht widerstehen und musste vor Ort gleich 3 Fischsemmeln probieren!

Rügen I

Nachdem uns Freunde nun schon mehrfach nach Rügen eingeladen hatten, konnten wir dieses Jahr nicht mehr “Nein” sagen. Ihr Ferienhaus liegt in der Dünenresidenz in Glowe und ist nur 100 m von der Ostsee entfernt. Wir wurden zwei Tage lang herzlichst umsorgt!

Am ersten Tag entführten uns Katja und Udo in den Süden Rügens. Wir starteten bei bedecktem Himmel mit dem Koloss von Prora. Die NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude (KdF) baute zwischen 1936 und 1939 das KdF-Seebad Rügen, eine 4,7 km lange Gebäudezeile, bestehend aus acht Blöcken. Nach dem Krieg wurde die Anlage militärisch genutzt und verfiel dann. Seit 2004 wird sie zu Wohn- und Hotelanlagen umgestaltet.

Weiter ging es nach Binz, dem größten Seebad auf der Insel Rügen, bekannt für seine prächtige Bäderarchitektur. Anschließend – und endlich wieder mit Sonne – besuchten wir noch Sellin mit seiner schönen Seebrücke.

In Karls Erdbeer-Erlebnisdorf   haben wir uns auf dem Rückweg noch mit Erdbeer-Produkten eingedeckt. Hier gibt es nicht nur Erdbeer-Marmelade, sondern auch Erdbeer-Limes, -Gin, -Kümmel, -Bier, -Essig, -Senf, -Schokolade, -Seife uvm. Außerdem sind aktuell 55.269 Kaffeekannen in den Karls Erlebnisdörfern zu bestaunen. Die Zahl der Sammlerstücke hat sich seit dem Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde im Jahr 2012 mehr als verdoppelt.

Zurück in Glowe holten wir im Fischladen noch was fürs Abendessen und beendeten den Tag mit Lehment Rostocker Doppelkümmel. Was will man mehr 🙂

Erfurt

Am Ostersonntag sind wir nach Rügen aufgebrochen. Da Deutschlands größte Insel gut 900 km entfernt liegt, haben wir auf der Hin- und Rückfahrt jeweils einen Zwischenstopp im Osten eingelegt: in Erfurt und Weimar.

Wir wohnten in Erfurt an der Krämerbrücke, dem Touristen-Hotspot schlechthin und eigentlich immer überfüllt. Wenn man direkt dort wohnt, kann man aber morgens schon mal einen Spaziergang über die menschenleere Brücke machen. Auf der Brücke über der Gera befinden sich mittelalterliche Häuser und hübsche Läden. So eine bewohnte Brücke gibt es europaweit sonst nur noch in Florenz.

Im Erfurter Dom, der auf das 8. Jahrhundert zurückgeht, wurde der theologische Urheber der Reformation, Martin Luther, zum Priester geweiht. Neben dem Dom befindet sich die gotische Severikirche. Im Augustinerkloster lebte Martin Luther als Mönch.

Fazit: Erfurt ist sehenswert! Morgen geht es weiter mit Rügen …

Ostern 2019

Letztes Jahr war das Wetter an Ostern noch nicht sehr frühlingshaft. Gut, da fiel der Ostersonntag auch auf den 1. April … dafür haben wir dieses Jahr traumhaftes Sommerwetter! Genießt es! Ich wünsche euch allen schöne Ostern.

Carina Corell & Band

Gestern verbrachten wir einen rundum stimmigen Abend in der Schrottgalerie. Carina Corell hatte 4 erstklassige Musiker dabei, mit denen sie authentischen Folksound mit bayerischer Mundart kombiniert hat. Und Gabe McCaslin hatte gestern auch noch Geburtstag! Da kam er um ein Geburtstagständchen von Band und Publikum nicht drumrum 🙂

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Carina Corell, Gesang und Gitarre
Philipp Schöppe
, Mandoline
Gabriel McCaslin, Akustikgitarre und Fiddle
Siegfried Hager, Bass
Gerald Feind, E-Gitarre

Frühlingsgefühle

Heute hat sich unser Kater Felix mal wieder mit seinem alten Freund Speedy Gonzales getroffen. Wir haben das Gefühl, dass die beiden sich kennen 😛 Die Maus hat jedenfalls wieder unversehrt das Spielfeld verlassen!

Edi Fenzl Band III

Die Edi Fenzl Band passt sich immer mehr dem Geschmack des Publikums in der Schrottgalerie an. Vor zwei Jahren war es vielen Zuhörern zu laut und sie sind in der Pause gegangen. Letztes Jahr war es schon leiser und dieses Jahr war es perfekt! Extra für die Schrottgalerie spielten sie sozusagen “mit angezogener Handbremse”. 😀

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“Mopedstar”

Unter dem Titel “MOPEDSTAR – Blues, Swing & Songs” spielten gestern drei tolle Musiker in der Schrottgalerie auf: Das Multitalent Titus Waldenfels, der Wiener Gitarrist und Sänger Alwin Schönberger und der Rock’n’Roller Chris DocSchneider. Eine tolle Mischung von Wiener Melange bis Rock’n’Roll!

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Bernried

Jetzt, im Frühling, ist es noch ziemlich ruhig am Starnberger See. Wir haben am Kloster Bernried geparkt, sind erst ganz gemütlich durch den Bernrieder Park spaziert, haben dann beim Buchheim Museum Cappuccino geschlürft und vor der Heimfahrt im Hofgut Bernried noch etwas Käse gekauft. Ein sehr entspannter Nachmittag!

Walchsee

Heute sind wir nochmal etwas in den Schnee gefahren. Und zwar nach Österreich an den Walchsee zu Füßen des imposanten Kaisergebirges. Ein perfekter Tag! Wir waren in einer Stunde da, konnten auf schneefreien Wegen am See entlang spazieren und wurden im Cafe See la Vie von einer sehr netten Bedienung mit Capuccino und Palatschinken verwöhnt. Was will man mehr?

Burghausen

Wir haben beide unsere Erkältung gut überstanden und hatten gestern Lust auf einen Ausflug. Unsere Wahl fiel auf die alte Herzogsstadt Burghausen. Die Burg mit ihren 1.051 Metern ist die längste Burg der Welt. Scheinbar endlos reihen sich die Zinnen und Türme über einen schmalen Bergrücken aneinander.

Zu Füßen der mächtigen Festung liegt die denkmalgeschützte Altstadt mit dem Stadtplatz, der als eine der schönsten Platzanlagen Mitteleuropas gilt. Unser letzter Besuch in Burghausen war 2012 zur Summer-Jazznight. Da war natürlich deutlich mehr los, gestern wirkte alles leider etwas ausgestorben …

Fasching 2019

Am Faschingsdienstag haben uns wieder Christine und Werner zum “Nasen- und Kappenabend” eingeladen. Dieses Jahr kamen allerdings die roten Nasen nicht zum Einsatz, weil wir uns ganz spontan entschieden haben, als “Blues Brothers” zu gehen. Ein dickes Dankeschön für den kurzweiligen Abend mit perfekter Weinverkostung!