Sebastian Studnitzky

Wir haben gestern mal unsere Komfortzone verlassen und uns zu einem musikalischen Experiment nach Gut Sonnenhausen auf gemacht. Nach einem ausgezeichneten Abendessen hörten wir im gut temperierten Reitstall eine Mischung aus Klassik, Jazz & Elektronik.

Sebastian Studnitzky ist ein mehrfach preisgekrönter Musiker, der als Professor an den Hochschulen in Berlin und Dresden unterrichtet. An Trompete, Klavier und Elektronik entwickelt er live eine Soundinstallation, die immer wieder mit live eingespieltem Material gefüttert wird. Wir haben es nicht bereut, dort gewesen zu sein, aber für uns war es dann doch nicht ganz das Richtige.

2-Minuten-Video

Black Patti X

So, geschafft: Gestern haben wir das 10. Konzert von Black Patti besucht und als Hardcore-Fans T-Shirts geschenkt bekommen! Herzlichen Dank ihr Beiden! Das war wieder ein sehr entspannter und lustiger Abend in der Schrottgalerie. Wir sind gespannt, was es beim 20. Konzert für Geschenke gibt 😀

2-Minuten-Video

Brisa do Mar

Letzte Woche haben wir einen heißen Konzert-Tipp bekommen: Ein Werkstattkonzert beim Holzwurmdratzer in Amerang. Der Holzwurmdratzer heißt Christian Breu, ist 34 Jahre jung und schafft normalerweise in seinem nostalgischen Sägewerk in Amerang Schönes und Dekoratives für Wohnraum, Garten und Feste. Zum zweiten Mal hat er seine Werkstatt geräumt und so Platz für ein hochkarätiges Konzert geschaffen.

Angekündigt waren ursprünglich “Die 3 Damen” Lisa Wahlandt, Christiane Öttl & der Bassist D.D. Lowka von Quadro Nuevo. Da Christiane Öttl aber ausfiel, musste improvisiert werden und es wurde dann ein Konzert mit einer Dame und 4 Herren: Lisa Wahlandt, D.D. Lowka, Mulo Francel, David Gazarov und Robert Kainar. Ein Hammerkonzert! Wir hoffen, dass Christian Breu auch im nächsten Jahr die viele Arbeit auf sich nimmt und es wieder ein Werkstattkonzert beim Holzwurmdratzer geben wird! Rolf, danke für diesen tollen Tipp!

3-Minuten-Video

Feierabend im Theater

Gestern waren wir nach langer Zeit mal wieder beim Feierabend im Theater. Bei schönstem Sommerwetter war der Theatergarten gut gefüllt. Michael Reiserer, Silvia-Maria Jung und Titus Waldenfels trugen mit ihrer Musik zur guten Stimmung bei, so dass es einige Gäste nicht auf ihren Stühlen hielt … und das lag nicht nur am Caipirinha 😉 Ein wunderschöner Abend!

Video von der Tanzeinlage

Comer See III

An unserem letzten Tag besuchten wir die Villa del Balbianello bei Lenno. Sie diente als Filmkulisse für George Lucas Star Wars Episode 2 und für verschiedene James Bond Filme. Wir waren früh dran und hatten den traumhaften Garten (fast) für uns alleine. Für den Rückweg zum Parkplatz gönnten wir uns den Bootshuttle und konnten so die Villa nochmal vom See aus sehen. Wunderschön!

Für den letzten Abend hatten wir uns ein besonders schönes Restaurant ausgesucht: Die Locanda La Trilindana direkt am See und von unserem Hotel nur wenige Minuten Fußweg entfernt. Der perfekte Abschluss für einen perfekten Urlaub 🙂

Comer See II

Unser bisher einziger Urlaub am Comer See war 1988 (!). Den damaligen Ausflug  nach Bellagio und Varenna hatten wir in schlechter Erinnerung … zu viele Touristen und in den Restaurants konnte man mittags nur Menü essen. Gar nicht unser Ding! Trotzdem haben wir uns wieder hin gewagt und wurden angenehm überrascht. Klar, wir waren nicht alleine, aber der Touristenstrom hielt sich in Grenzen und mittags konnte man auch einfach mal Bruschetta essen. Die beiden Orte sind wirklich schön und einen Besuch wert.

Nach all der Schlemmerei der letzten Tage gab es abends nur Pizza & Pasta im Le Tout Paris. Das totale Kontrastprogramm! Der Fernseher läuft, von der Straße kommt Autolärm, aber wir wurden freundlich empfangen und versorgt. Und Hans konnte sein Französisch auffrischen, denn die Frau des Chefs kommt tatsächlich aus Paris 🙂 Wir hatten jedenfalls unseren Spaß!

Comer See I

Der Comer See empfing uns mit Wolken. Wir hatten uns ein kleines Hotel direkt am See ausgesucht – das Taverna Bleu in Sala Comacina. Die Lage ist bombastisch, die Zimmer klein, aber einigermaßen ok. Ein weiterer Pluspunkt ist der große Parkplatz. Wir hatten das Glück, dass wir trotz “seitlichem Seeblick” aus Zimmer und Bad voll auf den See schauen konnten.

Nach dem Auspacken machten wir noch einen Spaziergang am See entlang und fanden einen verwunschenen Weg, dem wir bis Ossuccio folgten. Auf  dem Rückweg sind wir – natürlich ohne Schirm – in einen heftigen Regenschauer gekommen. Aber bis zum Abendessen im Hotel waren wir wieder trocken. Das Restaurant im Hotel können wir nicht empfehlen. Für die Qualität viel zu teuer.

Piemont IV

So, nach dem gestrigen Beitrag über einen schönen Abend im Gut Sonnenhausen geht es heute wieder mit unserem Italienurlaub weiter …

Die meisten Orte im Piemont hatten wir in den letzten Jahren mehrfach besucht und so war auch der letzte Tag wieder mit Erinnerungen gespickt .. ach ja, weißt du noch!

2010 hatten wir einen tollen Abend in der Trattoria Nelle Vigne, die wir damals fast nicht gefunden hätten. Dieses Jahr konnten wir sie sogar von unserem Zimmer aus sehen und haben den letzten Abend im Piemont dort gegessen. Eine gute Wahl. Mit Blick auf “unser” Weingut genossen wir das “kleine” Degustationsmenü mit 5 Vorspeisen, Primo und Dolce für 36 Euro inklusive Wein. Ein schöner Abschluss … am nächsten Tag ging es weiter an den Comer See.

The Hot Stuff Jazzband

Zur Mittwochsmusik im Farmer’s Club hatte Heinz Dauhrer gestern The Hot Stuff Jazzband dabei. Es war wieder perfekt! Die Location, das Essen, die Gesellschaft und natürlich die Musik – das Rundum-Wohlfühl-Paket. Nur mit dem Sommerwetter hat es nicht geklappt. Vielleicht am 24.07.2019 … da sind wir wieder dort und alle, die gestern dabei waren kommen wieder mit 😀

3-Minuten-Video

Heinz Dauhrer – Trompete
Butch Kellem – Posaune
John Brunton – Gitarre
Eric Stevens – Bass
Hermann Roth – Schlagzeug

Piemont III

Da wir schon auf einem Weingut wohnten, durfte eine Weinprobe natürlich nicht fehlen. Den Weißwein Arneis hatten wir schon zur Begrüßung probieren dürfen und deshalb verkosteten wir nach einer Führung durch den neuen Weinkeller nur noch die 5 Roten: Dolcetto di Diano d’Alba (Sori di Ricchino), Barbera d’Alba (Sbilauta), Barbera d’Alba Superiore, Nebbiolo d’Alba und natürlich Barolo.

Am besten geschmeckt haben uns der Arneis und der Barbera d’Alba Superiore, die wir uns dann gleich zum Abendessen im Garten gegönnt haben. Und ein paar Flaschen haben wir natürlich auch mit nach hause genommen 😉

Piemont II

Bei traumhaftem Wetter sind wir am ersten Tag ein wenig durch die Gegend gefahren. Deutsche Touristen trifft man im Piemont fast gar nicht. So mögen wir das 🙂

Zwischen 2003 und 2010 waren wir 5 x im Piemont und immer hat es uns ins Ostu di Djun zum Abendessen gezogen. Und so mussten wir natürlich auch dieses Jahr wieder hin! Das Degustationsmenü inklusive Wein (soviel man will) kostet inzwischen 50 Euro, ist es aber auf jeden Fall wert. Und zum Abschied bekommt man immer noch eine Magnumflasche Nebbiolo geschenkt. Ein Besuch bei Luciano und seiner Mama Francesca ist etwas ganz Besonderes. Wer schon mal dort war, weiß was ich meine 🙂

Piemont I

Leider ist unser Italienurlaub schon wieder vorbei. Ich denke, ich werde euch die Fotos “häppchenweise” zeigen …

Wir wohnten in der Azienda Agricola Rizieri bei Diano d’Alba. Arturo und Barbara Verrotti haben 2012 die Villa Rizieri übernommen und vier schöne Zimmer eingerichtet. Die Zimmer, das Frühstück, der Blick … ein Traum!

Am Anreiseabend waren wir in der Locanda Batista in Diano d’Alba beim Essen. Ein einfaches Lokal, in dem das Degustationsmenü inklusive Wein 30 Euro gekostet hat. Perfekt für den ersten Abend.

Die Texas-Bayrischen

Man mag es kaum glauben … wir waren mal nicht in Glonn im Konzert … sondern tatsächlich in München! Im Theater im Fraunhofer spielten gestern Die Texas-Bayrischen eine heiße Mischung aus Western Swing & Bayrischen Liedern.

Die Bühne war fast zu klein für die 7 Musiker:
Titus Waldenfels 
– Gitarre, Violine, Banjo, Steel Guitar, Foot Bass
Silvia-Maria Jung
– Gesang
Manfred Pichler –
Gesang
Michael Reiserer
Schlagzeug, Akkordeon, Gesang, Singende Säge
Florian BurgmayrTuba, Akkordeon
Hans Kröll
Trompete
Chris DocSchneider
 – Gitarre, Gesang

Premiere Mittwochsmusik

Gestern war Premiere der Mittwochsmusik im Farmer’s Club auf Gut Sonnenhausen. Der Farmer’s Club befindet sich im neuen Stall des historischen Bauernhauses von 1800. Das Gebäude wurde nach dem Brand im August 2016 komplett renoviert und wieder aufgebaut. Wo früher der alte Stall war, ist jetzt ein wunderschöner großer Raum mit Bar und zwei großen Toren aus Glas.

Gleich daneben ist die Feuerküche: Hier wird wie Anno dazumal gekocht, gebraten, gesiedet und geräuchert. Es gibt zwei Feuerstellen: das offene Feuer mit großem eisernen Rauchfang und den “Wamsler” mit Feuereinschub, einem Backofen und eiserner Kochplatte über dem Feuer. Die Speisekarte ist klein, aber fein – alles in BIO-Qualität.

Und die Musik von Heinz Dauhrer, Martin Seck und Stefanie Boltz war auch wunderbar. Wir sind begeistert und kommen auf jeden Fall wieder! Nächster Termin: Mittwoch, 12.06.2019, bei schönem Wetter im Freien!

Antwerp Deadheadz II

Genau vor 10 Jahren gründeten Steffo Pisteffo und Kristof “K-Man” Wynants aus Belgien die Antwerp Deadheadz und touren seitdem mit unterschiedlichen Begleitmusikern durch ganz Europa. Bei der diesjährigen Jubiläumstour durfte die Schrottgalerie natürlich auf gar keinen Fall fehlen. Leider fehlte dann aber der angekündigte Seppe Van Tilborg. Es wurde trotzdem ein netter Abend, wobei uns persönlich der unverstärkte, akkustische Teil deutlich besser gefallen hat.

3-Minuten-Video

Waldbaden

Seit 2012 existiert an japanischen Universitäten ein eigener Forschungszweig: Die “Forest Medicine” bzw. “Waldmedizin”. “Shinrinyoku”, zu Deutsch “Waldbaden”, ist in Japan zu einer anerkannten Stress-Management-Methode avanciert und wird vom japanischen Gesundheitswesen gefördert. Vor allem Großstadtmenschen wird der Aufenthalt im Wald regelrecht “verordnet”. Dabei ist es nicht notwendig, sich beim Aufenthalt im Wald körperlich sehr anzustrengen. Bereits ein gemütlicher Spaziergang im Wald wird bei den Japanern als “Shinrinyoku” bezeichnet.

Gestern hab ich es mit Annette ausprobiert und bin jetzt dank Baumkuscheln noch tiefenentspannter. 😀 😀

Glitzerbeisl

Was für ein schöner, schräger Abend! Am 4. Mai 2019 landete das Raumschiff  Glitzerbeisl  in der SchrottgalerieManuel Kuthan, Heinz Dauhrer und Ray Cipolla sangen und musizierten mit Zither, Trompete und Drums Geschichten vom Wilderer, Wiener Gaunern und treulosen Seemännern.

Der Münchner Manuel Kuthan wuchs in einer österreichisch, bayrisch, böhmischen Familie auf und sog den Dialekt-Kauderwelsch aus Vorarlberg, Wien und Bayern in sich auf. So wurde er zu einer Art Sprachchamäleon und wusste lange nicht, welchen Dialekt er sprechen soll. Bis er diesen Dialekt-Kauderwelsch zu seinem Markenzeichen machte.

4-Minuten-Video