Rügen II

Am nächsten Tag ging es in den Norden Rügens. Wir parkten das Auto in Putgarten und gingen von hier zu Fuß weiter. Tief eingebettet in einer Uferschlucht nahe dem Kap Arkona liegen die reetgedeckten Häuser des alten Fischerdörfchens Vitt. Heute gibt es noch eine Fischerfamilie in Vitt, die sowohl fischt, als auch den fangfrischen Fisch im Hafen räuchert und anbietet.

Weiter ging es auf dem Hochuferweg zum Kap Arkona. Drei Türme auf einem Fleck – das ist einzigartig an der deutschen Ostseeküste. Seit Dezember 2012 ist die Königstreppe nach starken Kliffabbrüchen gesperrt. Damals kam ein zehnjähriges Mädchen beim Abbruch der Steilküste am Kap Arkona ums Leben.

In Dranske – mit leider diesigem Blick nach Hiddensee – fand Udo vier Hühnergötter für uns. Als Hühnergott wird ein Stein mit einem natürlich entstandenen, durchgehenden Loch bezeichnet. Sie gelten als Glückssteine und sollen Unheil vertreiben oder auch die Legefreudigkeit von Hennen steigern. Daher erhielten sie auch ihren Namen, da die Steine den Hühnern in den Stall gelegt wurden.

Am Nachmittag holten wir uns am Hafen in Sassnitz Fisch fürs Abendessen. Hans konnte nicht widerstehen und musste vor Ort gleich 3 Fischsemmeln probieren!